

Vielleicht gehören Sie ja zu den Trendsettern, die auf der Suche nach interessanten
Zielen für einen Kurzurlaub (der durchaus auch ein wenig länger werden kann...) bereits die Schönheit des Bergischen
Landes für sich entdeckt haben; dann erzählen wir Ihnen auf diesen Seiten nichts Neues und bitten Sie lediglich, Ihr Wissen
als "Geheimtip" weiter zu geben.
Wenn Sie jedoch noch nie in dieser Ecke Deutschlands waren, möchten wir Ihnen
hier einige Gründe für einen Besuch vorstellen. Solingen und das Bergische Land sind so zentral gelegen, daß sich eine
Wochenendreise aus vielen Regionen Deutschlands lohnt, und auch die Niederlande und Belgien sind nur einige Autostunden
entfernt. Auch ein Messebesuch in Köln oder Düsseldorf läßt sich gut mit einer Stipvisite verbinden.
Ein wenig Zeit können Sie erübrigen? Dann lesen Sie hier einen Überblick über das, was wir
Ihnen als interessante Aktivitäten ans Herz legen möchten. Wenn Sie jedoch in Eile sind, erreichen Sie mit einem Klick
hier eine Liste mit Links zu weiterführenden Informationen.
Alle Links werden übrigens in neuen Fenstern oder Tabs geöffnet.
Offizielles zuerst: Die Internetseiten der Stadt Solingen
geben Ihnen einen umfassenden Überblick über alles, was man über diese Stadt wissen sollte. Abgerundet werden diese
Informationen durch die inoffiziellen, aber lebendigen Beiträge einiger Solinger Bürger; beispielhaft sei hier
Michael Tettinger genannt.
Einen großen Teil seiner Bekanntheit hat Solingen seiner Stahlwarenindustrie zu verdanken, die auch heute noch eine
wichtige Rolle spielt, aber im Laufe der Zeit etwas weniger dominierend wurde. So öffnet sich der Blick auf die historischen
Aspekte: Museen bieten sehenswerte Exponate aus der handwerklichen und industriellen Vergangenheit der Stadt, so zum
Beispiel das Deutsche Klingenmuseum mit seinen wertvollen Sammlungen und
der sehr beliebten "MesserMacherMesse", oder das Rheinische Industriemuseum
mit seiner Solinger "Filiale".
Eine lebendige Kunstszene hat sich im Südpark in den ehemaligen Güterhallen
des früheren Hauptbahnhofs etabliert, im Stadtteil Gräfrath stellt das Museum Baden
stellt neben seinen ständigen Ausstellungen regelmäßig die Werke interessanter Künstler vor, und auch die "Bergische
Kunstausstellung" findet dort alljährlich statt.
Die geographische Verbindung zwischen den Künstlern im Südpark und den Museen in Gräfrath leitet auch zu einer anderen
Solinger Attraktion über, der Korkenziehertrasse. Dahinter verbirgt sich eine schon lange stillgelegte Eisenbahnverbindung
zwischen der Innenstadt und Solingen-Gräfrath, die ihren Namen den vielen Windungen auf ihrem Weg verdankt. Nur so konnte
eine möglichst steigungsarme Streckenführung erreicht werden; die heute auf dem durch einen gut ausgebauten Weg
ersetzten Schienenpfad wandernden Menschen freuen sich über eine mühelose Expedition quer durch Solingen.
Und damit wären wir beim Wandern, dem Aufenthalt in der Natur. Obwohl von der Einwohnerzahl eine Großstadt, liegt Solingens
Hauptanziehungskraft in seiner grünen Umgebung. Vom der fast auf Rheinniveau liegenden Ohligser Heide bis in die Ausläufer
des Oberbergischen erstreckt sich das Stadtgebiet der Klingenstadt und repräsentiert so einen Querschnitt durch die
landschaftlichen Reize des Bergischen Landes. Von geruhsamen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Wanderungen, die bereits
sportliche Herausforderungen darstellen, bietet Solingens Umgebung viele Möglichkeiten, Natur zu erleben.
Eine besondere
Empfehlung hätten wir noch: wie wäre es, sich allerlei wissenswertes aus Solingens grüner Umgebung gleich vor Ort
erzählen zu lassen und dabei auch noch etwas für die Gesundheit zu tun? Ingelore Spies
nimmt Sie mit auf unterhaltsame und gesunde Zeitreisen in die Solinger Geschichte.
Eingebettet ins Grün finden sich allerlei Zeugnisse der vorindustriellen Zeit: die reichlich vorhandene Wasserkraft war der
Energielieferant für die Werkstätten der Messerschleifer und anderer Schneidwarenhersteller. Einige dieser im Volksmund
"Kotten" genannten Handwerksbetriebe existieren heute noch: der Balkhauser Kotten
bietet als Museum einen Einblick in die beschwerlichen Arbeitsbedingungen vergangener Tage, der
Wipper Kotten ist sogar in doppelter Ausführung zu bestaunen: Ein Gebäude dieses so genannten Doppelkottens beherbergt
eine noch in Betrieb befindliche Schleiferei, das andere Haus ist heute ein Museum, das dem künstlerischen und umweltbewussten
Schaffen des Grafikers und Designers Hans Karl Rodenkirchen gewidmet ist.
Wenn man so will, schließt sich hier der Kreis von Natur, vorindustriellem Handwerk, traditioneller Industrie und Kultur, der Solingen
geprägt hat. Keineswegs wollen wir in der Reihe unserer Vorschläge, die übrigens keinen Anspruch auf Vollständigkeit
erhebt, zwei Tips vergessen; sie sind allerdings so bekannt, das hier die Namen für sich stehen können: Die
Müngstener Brücke und Schloss Burg.
In unserer Linkliste gleich rechts haben wir unsere Vorschläge für eine Expedition nach Solingen noch einmal zusammengefasst
und um einige Punkte ergänzt. Wir würden uns freuen, Sie auf diese Weise zu einem "Urlaub zwischendurch" motivieren zu
können – natürlich mit dem "Sonneneck" als Ausgangspunkt!

Heute: Forum Produktdesign

Früher: Industriemuseum

Deutsches Klingenmuseum

Museum Baden

Rheinisches Industriemuseum

Künstlerateliers im Südpark

Die Korkenziehertrasse

Zwei Kilometer bis zur City...

Der Balkhauser Kotten

Die Müngstener Brücke

Schloss Burg
MEHR INFORMATIONEN:
